| Sorge um Brand- und Katastrophenschutz |
| Montag, 26. September 2011 | |
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Mit Naturkatastrophen habe die Brandenburgerinnen und Brandenburger ihre Erfahrungen. Immer wieder wurde unser Land insbesondere mit schweren Hochwasserlagen konfrontiert. Vor allem dem großen Einsatzwillen der Helfer im Katastrophenschutz, unserer Feuerwehren, der Soldaten unserer Bundeswehr und der vielen freiwilligen Helfer in Brandenburg, ist es zu verdanken, dass die Menschen in unserem Land vor größerem Schaden bewahrt werden konnten.
Die SPD-Fraktion sorgt sich um die Zukunft des Brand- und Katastrophenschutzes in Brandenburg. Grund ist neben der demografischen Entwicklung auch die Bundeswehrreform. Künftig wird es dadurch nicht nur weniger Soldaten, sondern auch weniger Helfer im Ersatzdienst Katastrophenschutz geben. Deshalb soll das bestehnde Konzept der Landesregierung den neuen Rahmenbedingungen jetzt angepasst werden. regelungen zur Organistion, Mindeststärke, Technick und Ausrüstung, Ausbildung und Einsatz sollen aktualisiert und ergänzt werden, um im Brand- und Katastrophenfall gewappnet zu sein. Werner-Siegwart Schippel, Sprecher für Brand- und Katastrophenschutz der SPD-Fraktion, sagt dazu: "Uns macht große Sorge, dass immer weniger Helfer zur Verfügung stehen. Unser Brand- und Katastrophenschutz droht zu überaltern. Die Abschaffung der Wehrpflicht verschärft das Problem zusätzlich. Künftig werden weit weniger Ersatzdienstleistende zur Verfügung stehen. Darauf müssen wir uns einstellen und jetzt die richtigebn Weichen stellen."
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