Rassekaninchenschau in Vetschau
Montag, 9. November 2009

Am letzten Oktoberwochenende fand die 17. Spreewald-Gemeinschaftsschau der Rassekaninchen in Vetschau statt. Mehr als 440 Tiere konnten dabei bestaunt und begutachtet werden. Der Abgeordnete Werner-Siegwart Schippel besuchte mit zahlreichen weiteren Gästen die Ausstellung und überreichte einen Ehrenpokal.

 

Lesen Sie im nachfolgenden Teil den Artikel der Lausitzer Rundschau vom 27.10.2009.

Mehr als 440 Tiere aus dem Lausitzer Raum waren zu sehen. „Es ist schon etwas Außergewöhnliches, wenn die Zuchtrichter ein Tier mit 98 Punkten bewerten. So etwas kommt selten vor. Wir in Vetschau sind natürlich stolz darauf, dass ausgerechnet einem Züchter aus unserem Verein dieser Erfolg gelang“, resümierte Günther Jarick, Vorsitzender des Kleintierzuchtvereins Vetschau und Ausstellungsleiter.

Das Glück hatte Hartmut Schäfer, der mit seinen Deutschen Riesen für Staunen sorgte. Mit acht bis neun Kilogramm Lebendgewicht machten die Tiere ihrem Namen alle Ehre. Hartmut Schäfer präsentierte die beste Häsin und wurde dafür mit dem Ehrenpokal der CDU-Landtagsabgeordneten und Schirmherrin Roswitha Schier ausgezeichnet.

Den besten Bock, ein Russenkaninchen, stellte die Zuchtgemeinschaft Norbert Kalisch aus Jamlitz und wurde mit dem Ehrenpokal des Bürgermeisters Axel Müller (SPD) geehrt. Den Ehrenpokal des SPD-Landtagsabgeordneten Werner-Siegwart Schippel nahm Detlef Tirpitz aus Lübben für seine Zuchtgruppe der Roten Neuseeländer entgegen. Als bester Jungzüchter wurde Max Richter aus Lieberose für Deutsche Widder ausgezeichnet.

Insgesamt vergaben die Zuchtrichter siebenmal das Prädikat „vorzüglich“, also die höchste Bewertung. Günter Buttenschön aus Cottbus-Branitz wollte sich die Schau nicht entgehen lassen. „Die Spreewaldschau ist etwas Besonderes. Hier hat schon mein Vater ausgestellt, und meine Tiere standen auch schon hier“, sagte der Großchinchilla-Fachmann und ergänzt: „Die Zuchtrichter sind streng. Dafür weiß ich dann aber auch, was ich wirklich im Stall habe.“ Er informierte sich hauptsächlich zu den neuen Zuchtstandards der Rasse.

Die Spreewaldschau wird traditionell von den Kleintierzuchtvereinen Eichow und Vetschau organisiert und findet abwechselnd in beiden Vereinsheimen statt. Beindruckend für die Besucher waren die Vielfalt und einige seltene Rassen. 60 Züchter präsentierten ihre Tiere in 49 verschiedenen Rassen von Zwergkaninchen über mittelschwere Rassen bis hin zu Deutschen Riesen. „Diese sind beeindruckend. Im Trend der Züchter liegen aber die mittelschweren Rassen oder eher wenig verbreitete Farbschläge“, sagte Günther Jarick.

Bei den jüngsten Besuchern waren die possierlichen Zwerg-Rassen „Hermelin“ beliebt. Große Bewunderung gab es für die seltenen „Satin“-Kaninchen oder „Castor Rex“ der Forster Züchter. Zu den Exoten zählten die „Marburger Feh“, „Perlfeh“, „Hotot“ und „Marderkaninchen“. stu

 
Schliessen

Nehmen Sie Kontakt auf!

Bitte füllen Sie alle Felder aus, die mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet sind.

Kontaktdaten
Ihre Nachricht
Einverständniserklärung