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Montag, 30. August 2004 |
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Minister Birthler übergibt Bewilligungsbescheid
Spreewald: „Der Bewilligungsbescheid für Fördermittel für den Bau
der Zeitz-Schleuse wird am kommenden Donnerstag (08.07.04) durch
Umweltminister Wolfgang Birthler an die Stadt Lübbenau übergeben.“,
teilt der SPD-Landtagsabgeordnete Werner-Siegwart Schippel mit. (Foto
v.l.n.r.: Minister Birthler, Abgeordneter W.-S. Schippel, Bürgermeister
Wenzel)
Damit wird eine Forderung der 2. und 3. Regionalkonferenz
„Spreewald“ mit Zustimmung der Lübbenauer Stadtverordneten umgesetzt.
Die Regionalkonferenz „Spreewald“ hat sich seit 1999 als Gremium und
Sprachrohr der Spreewälder - ob aus Lübben, Lübbenau oder Burg –
etabliert und sich für die Zeitzschleuse ausgesprochen. „Die langen
Verhandlungen, die ich gemeinsam mit der Stadt Lübbenau mit den
verschiedenen Ministerien in Potsdam führte, haben sich gelohnt. In
Anbetracht der Prognosen über des Wasserangebots im Spreewald für die
nächsten Jahrzehnte, ist jede neue Tour im Bereich des inneren
Spreewalds wichtig.“, äußert Werner-Siegwart Schippel.
Die Gesamtkosten für die Schleuse werden zu etwa 50% vom Land
übernommen. Das Wehr als ursächlicher Teil des Bauvorhabens wird durch
das Land als alleiniger Kostenträger für Wasserstraßen 1. Ordnung
gebaut. „Mit der Möglichkeit die beiden Projekte Wehr und Schleuse
jetzt zusammen zu bauen, konnten Planungs- und Baukosten minimiert und
damit Steuergelder eingespart werden. Die Kosten des Gesamtbauwerkes
betragen 1,2 Mill. Euro. Einen späteren Bau der Schleuse hätte die
Stadt allein tragen müssen. Mit der Zustimmung zur Zeitzschleuse in der
Stadtverordnetenversammlung wurde eine weitsichtige und kluge
Entscheidung, nicht nur für den Lübbenauer Tourismus sondern für den
ganzen Spreewald getroffen.“, ist sich Schippel zu den mittel- und
langfristigen positiven Auswirkungen einer zusätzlichen Tour sicher.
13. Juli 2004: Stopp des Verkaufes des Gräbendorfer Sees ver
Werner-Siegwart Schippel: „Risiko für die Kommunen ist noch zu groß“
Um Einfluss auf die Entwicklung zu nehmen, haben sich die drei
Anrainer-Kommunen Altdöbern, Drebkau und Vetschau zum Kauf des
Gräbendorfer Sees entschlossen., Wie bereits in der Lausitzer Rundschau
berichtet, wurde der Kauf vorerst durch die Kommunalaufsicht des Landes
gestoppt.
Diese Reaktion der Kommunalaufsicht ist aus Sicht des
SPD-Landtagsabgeordneten Werner-Siegwart Schippel nachvollziehbar und
verständlich. „Solange die endgültige Wasserqualität nicht gesichert
ist und die Rechtsnachfolgen bei der eventuellen jahrzehntelangen
Nachsorge nicht geklärt sind, ist das Risiko für die Kommunen
erheblich.“
Die Situation ist für die Bürgermeister aber nicht neu: Schippel
hatte sich in deren Wissen bereits im Februar 2004 zwecks Klärung an
das Innenministerium gewandt. Gleichzeitig hatte er mit dem
Geschäftsführer der LMBV, Dr. Kuyumcu, über die Möglichkeiten
vorläufiger Nutzungsverträge für die Kommunen gesprochen. Diese
Möglichkeiten mit einer Option auf den Kauf hatte Dr. Kuyumcu
eingeräumt. Gleichzeitig wurde darauf verwiesen, dass die LMBV und das
Land Brandenburg noch bis Ende 2004 an einer Gesamtlösung der Nachsorge
für die Bergbauseen interessiert seien.
„Jeder Verkauf zur jetzigen Zeit würde die Verhandlungsposition des
Landes gegenüber der LMBV, als Unternehmen des Bundes, schwächen. Der
Bund muss in der Verantwortung bzw. Rechtsnachfolge bleiben, sonst ist
das Risiko für Land und Kommunen nicht überschaubar“, erklärt Schippel
weiter.
Eine aktuelle Gefahr für die Konzeption der drei Anrainerkommunen
sieht Landtagsabgeordnete derzeit nicht; allenfalls eine Verzögerung.
Die in dieser Konzeption beabsichtigte Zusammenarbeit mit dem
Landesanglerverband ist ebenfalls abhängig von der Gewässerqualität.
Sie wird dadurch verschoben, aber nicht in Frage gestellt. Unabhängig
von den Verhandlungen auf Landesebene sollten die Kommunen und die LMBV
direkt über Zwischenlösungen nachdenken.
„Beide Seiten, auch die LMBV, müssten ein Interesse an einer
geordneten Nutzung haben, um die Entwicklung am Gräbendorfer See nicht
unnötig zu verzögern.“, fordert der Landtagsabgeordnete Werner-Siegwart
Schippel.
Gefahr leider auch noch durch die Natur bestätigt
Lübbenau/Spreewald: „Mit dem Bericht in der Lausitzer Rundschau vom
30.07.04 zu dem auf einen Fischerkahn gestürzten Baum bei Leipe (Dubkow
Mühle), wurde meine Warnung gegenüber dem Umweltministerium in
ungewollter Art bestätigt.“, erklärt Werner-Siegwart Schippel,
Landtagsabgeordneter im Oberspreewald.
Nach wochenlangen Bemühungen hatte Werner-Siegwart Schippel
erreicht, dass das verantwortliche Ministerium für Landwirtschaft,
Umwelt und Raumordnung die Forstwirtschaft beauftragte, altersschwache
und kranke Bäume in unmittelbarer Ufernähe an den Spreewaldfließen zu
fällen. Damit werden die größten Gefahrenquellen für Bewohner und
Touristen beseitigt.
Um dies für die kommenden Jahre rechtzeitig zu gewährleisten, wird
am 25. August 04 der Brandenburger Umweltminister Wolfgang Birthler auf
Einladung von Werner-Siegwart Schippel exakt zu dieser Thematik in Burg
(Spreewald) sein.
Nach Auffassung des Abgeordneten stehen hierbei auch die drei
Landräte der anliegenden Landkreise in der Verantwortung. Deshalb hat
der Abgeordnete Landrat Holger Bartsch (OSL) aufgefordert, sich mit
seinen Kollegen über ein einheitliches und vereinfachtes Verfahren bei
den jährlichen Baumschauen und anschließenden Fällgenehmigungen zu
einigen.
„Glücklicherweise gab es bei dem Vorfall in Leipe keine Verletzten.
Ich denke, dass nun alle Beteiligten vor dem Schaden klug werden und
wie von alters her im Winter für die notwendigen Fällarbeiten Sorge
tragen.“, hofft Werner-Siegwart Schippel.
MdL W.-S. Schippel und MdB S. Hilsberg in der "Rappelkiste"
Am
11. August besuchten der Bundestagsabgeordnete Stephan Hilsberg und
Werner-Siegwart Schippel (MdL) in Vetschau den
Landeskonsultationskindergarten "Rappelkiste" und ließen sich von der
Leiterin Heidrun Wetzk das pädagogische Konzept vorstellen.
Anschließend besuchten Sie das Rigipswerk , das Altenpflegeheim
des ASB, die Vetschauer Wurstwaren GmbH und die Schweinezuchtanlage der
Bolart GmbH. Hier war besonders hervorzuheben, das allein 35.000 t
Futter direkt aus der Region bezogen werden, die Schlachtung und
Verarbeitung in der Region erfolgt und das damit dieses Unternehmen
eine bedeutende Rolle für die örtliche Landwirtschaft und der
angeschlossenen Dienstleister spielt. Werner-Siegwart Schippel freute
sich über die Nachricht, dass nach der Neufirmierung der Vetschauer
Wurstwaren GmbH diese wieder ein stabiles Fundament in Zusammenarbeit
mit der Bolart GmbH gegründet hat, um von dieser Basis aus, weiter
positiv in die Zukunft zu blicken. Am Abend besuchte Stephan Hilsberg
noch die offene Mitgliederversammlung des Vetschauer Ortsvereines der
SPD und stellte sich den Fragen der Anwesenden Bürgerinnen und Bürgern
und der Mitglieder zu Hartz IV und anderen Themen, die auf der
bundespolitischen Ebene zur Zeit aktuell sind. Aktuell für die
Vetschauer ist die Diskussion um die Sanierung des Marktplatzes. Hierzu
fällte der Ortsverein den Beschluss, das im Sinne der
zukunftsorientierten Entwicklung und Umsetzung des Leitbildes für die
Stadt die Sanierung im Altstadtbereich mit dem "Umbau" des Marktplatzes
weiter vorangetrieben werden soll. Zu beachten wird sein, dass die
Kosten durch das neue Projekt hierfür nicht höher sein sollten als es
das in 1999 bereits beschlossenen Konzept vorsah. Werner ? Siegwart
Schippel bedankte sich für den Besuch des Bundestagsabgeordneten und
bat darum, dass Stephan Hilsberg die Hinweise der Menschen vor Ort zu
Hartz IV in der künftigen Diskussion zur Vermeidung unzumutbarer
Härten, gerade in den neuen Bundesländern, berücksichtigen möge und
diese auch an die Bundesregierung heranträgt.
Zeitzschleuse als Gemeinschaftswerk (LR am 17.08.2004)
Mit
einem gemeinsamen Spatenstich begann gestern der Ausbau des Zeitzwehres
aus den dreißiger Jahren zu einer modernen Wehranlage mit Schleuse und
Fischpass.
Verkehrsminister Frank Szymanski würdigte dabei das Vorhaben als
bisher einzigartiges im Spreewald, weil es mittels Kooperation zwischen
zwei Ministerien und der Stadt Lübbenau gelang, die Sanierung des
Zeitzwehres auf den Weg zu bringen.
Nicht zuletzt freute sich der Landtagsabgeordnete W.-S.Schippel,
der als Initiator der Spreewaldkonferenz den Einbau der Schleuse mit
durchgesetzt hat.
Bildungsminister Steffen Reiche in Burg (Spreewald)
Übergabe Fördermittelbescheid an das Jugendzentrum / Elterngespräch in der Kita „Sonnenschein“ -
Burg (Spreewald): Am Mittwoch, dem 18. August, besucht
Bildungsminister Steffen Reiche auf Einladung des Landtags-abgeordneten
Werner-Siegwart Schippel (SPD) das Amt Burg.
Im Rahmen seines Besuches wird der Minister den
sanierungsbedürftigen Hort in Burg besichtigen. Anschließend findet in
der Kita „Sonnenschein“ ein Gespräch mit dem Minister und den Eltern
der Kita statt.
Werner-Siegwart Schippel dazu: „Der Besuch des Hortes bieten die
Gelegenheit, dass sich der Minister ein Bild von der Situation vor Ort
und den aktuellen Problemen der Eltern machen kann. In persönlichen
Gesprächen können die Beteiligten ihre Standpunkte oftmals besser
darlegen und zu gemeinsamen Lösungsvorschlägen kommen.“
Die gute Arbeit des Burger Jungendzentrums wird im Rahmen des
Ministerbesuchs gewürdigt. Dafür ist die Übergabe eines
Fördermittelbescheides vorgesehen. Mit den Mitteln kann die Anschaffung
einer Außentischtennisplatte realisiert werden.
„Über den Fördermittelbescheid für das Jugendzentrum freue ich mich
besonders“, so Schippel abschließend, „denn dies ist ein kleiner
Beitrag, die wichtige Jugendarbeit im ländlichen Raum zu unterstützen.“
Ministerpräsident Platzeck am 28. August 2004 in Lübbenau/Sp
Lübbenau/Spreewald: Am Samstag, dem 28. August 04, laden die SPD
und der Landtagsabgeordnete Werner-Siegwart Schippel zum „Brunch der
besonderen Art“ nach Lübbenau ein. Um 10.00 Uhr geht es vor dem Rathaus
los. Die Spreeriver Dixieland Band und der Kinderchor der 3.
Grundschule sorgen für die musikalische Umrahmung. Bastelstraße,
Torwandschießen, Hüpfburg und andere Überraschungen sind für unsere
Jüngsten vorgesehen.
Matthias Platzeck wird zwischen 11.00 und 12.00 Uhr zum Gespräch erwartet.
Die Gulaschkanone sorgt für das leibliche Wohl, also kommen Sie mit
Ihrer Familie vorbei und probieren Sie auch ein Stück Frankfurter
Kranz, a la Regine Hildebrandt. Der Erlös daraus geht an die Kinder und
Jugendlichen im AWO-Kontaktladen, zur Ausgestaltung ihrer Angebote.
Bildungsminister Steffen Reiche in Burg (Spreewald)
Burg (Spreewald): Am vergangenen Mittwoch, dem 18. August, besuchte
Bildungsminister Steffen Reiche auf Einladung des Landtags-abgeordneten
Werner-Siegwart Schippel (SPD) die Gemeinde Burg.
Erste Station war der Burger Hort. Mit den anwesenden Eltern
wurden, nicht ohne Kontroversen, die Möglichkeiten eines Neubaus
diskutiert. Zwei Lösungsansätze könnten parallel verfolgt werden. Zum
einen steht die konzeptionelle Einbindung in eine Ganztagsvariante der
Grundschule Burg. Eine Antragstellung könnte dazu bis zum 14.12.04
erfolgen. Eine weiterer Weg wäre eine Ressortübergreifende Bestätigung
der absoluten und dringenden Notwendigkeit eines Neubaus, um somit den
Schulverband durch einen Fördermix zu entlasten.
„Es ist sicher nicht die schnelle Lösung, auf die Eltern und
Erzieher gehofft haben. Es ist aber die Eingrenzung auf zwei machbare
Varianten, an denen nunmehr gearbeitet werden kann. Die durch Minister
Reiche dazu im Oktober 04 angebotene Zwischenabstimmung sollte durch
die Gemeinde genutzt werden. “, fasst der Landtagsabgeordnete Schippel
das Ergebnis der ersten Station zusammen.
In Würdigung der guten Arbeit des Burger Jugendzentrums übergab
Minister Reiche anschließend einen Fördermittelbescheid in Höhe von
1.400 Euro, zur Realisierung der seit langem gewünschten
Außentischtennisplatte. Leider reichte die Zeit nicht, um alle Fragen
der Jugendlichen zu beantworten. Werner-Siegwart Schippel, der bereits
den Antrag auf Fördermittel unterstützt hatte, sagte weitere Gespräche
zu.
Dritte Station war die Kita „Sonnenschein“. Man wurde schon
erwartet, denn der Zeitplan war auf Grund der intensiven Gespräche
vorab ein wenig durcheinander gekommen. Kritische Fragen gab es zu dem
im Kita-Gesetz eingeschränkten Rechtsanspruch auf Betreuung und dem
Personalschlüssel für die Einrichtungen. Die sehr engagierten Eltern
und Erzieher äußerten gleichzeitig ihre Befürchtungen, zu weiteren
Einschränkungen im Brandenburger Kita-Bereich. Sowohl der Minister als
auch der Landtagsabgeordnete Werner-Siegwart Schippel positionierten
sich dazu eindeutig, indem sie jeder weiteren Einschränkung eine klare
Absage erteilten.
Minister Birthler in Kolkwitz und Burg (Spreewald)
- Fördermittelbescheide für Feuerwehr Klein Gaglow und Jugendarbeit Kolkwitz / Kahnfahrt ab Burg -
Kolkwitz / Burg (Spreewald): Umweltminister Wolfgang Birthler
besucht am Mittwoch, dem 25. August 04, auf Einladung des
Landtagsabgeordneten Werner-Siegwart Schippel (SPD) die Gemeinde
Kolkwitz und das Amt Burg (Spreewald).
Im Kolkwitzer Ortsteil Klein-Gaglow wird Minister Birthler der
Jugendfeuerwehr, sowie der Jugendkoordinatorin der Gemeinde einen
Bewilligungsbescheid aus Lottomitteln für die Anschaffung von Geräten
und Ausrüstungen übergeben. Im Ortsteil Glinzig informiert er sich am
Koselmühlenfließ über die Umsetzung von Maßnahmen zur Stabilisierung
des Landeswasserhaushaltes.
Ab 12.00 Uhr wird der Umweltminister in Burg (Spreewald) erwartet.
Im Mittelpunkt der dortigen Gespräche stehen Probleme bei der
Fortführung der Baumfällarbeiten an Spreewaldfließen und der mögliche
Neubau einer Schleuse am Wehr 31. Gesprächspartner sind hier u. a.
Rainer Schloddarick, Geschäftsführer des Boden- und Wasserverbandes,
sowie der Landtagsabgeordnete Werner-Siegwart Schippel, als Initiator
und im Auftrag der Regionalkonferenz „Spreewald“.
1,3 Mio. Euro für die Umfeldgestaltung der Slawenburg Raddus
Minister Birthler übergab am 25. August 2004 einen Fördermittelbescheid
Minister Birthler überreicht an Bürgermeister Axel Müller den
Förderbescheid in Höhe von 1,3 Millionen Euro für die Umfeldgestaltung
der Slawenburg Raddusch - ein schöner Spielplatz für die
Besucher-Kinder
Mitte: Werner-Siegwart Schippel
rechts: Peter Stephan (Vorsitzender des Fördervereins Slawenburg)
Minister Birthler war in Kolkwitz und Burg (Spreewald)
Fördermittelbescheide für Feuerwehr Klein Gaglow und Jugendarbeit Kolkwitz übergeben
Umweltminister Wolfgang Birthler besuchte auf Einladung des
Landtagsabgeordneten Werner-Siegwart Schippel (SPD) die Gemeinde
Kolkwitz und das Amt Burg (Spreewald).
Im Kolkwitzer Ortsteil Klein-Gaglow überreichte Minister Birthler
der Jugendfeuerwehr und der Jugendkoordinatorin der Gemeinde einen
Bewilligungsbescheid aus Lottomitteln für die Anschaffung von Geräten
und Ausrüstung. U. a. wird davon ein mobiles Volleyballnetz erworben,
bei 11 Jugendklubs eine ganz praktische Variante.
Am Koselmühlenfließ, im Ortsteil Glinzig, war der Minister von der
Umsetzung der Maßnahmen zur Stabilisierung des Landeswasserhaushaltes
beeindruckt. Er lobte die Herangehensweise durch den Wasser- und
Bodenverband, insbesondere auch die Einbeziehung der
landwirtschaftlichen Betriebe vor Ort.
Mittelpunkt des Gesprächs in Burg (Spreewald) war die Fortführung
der Baumfällarbeiten an Spreewaldfließen. Landtagsabgeordneter
Werner-Siegwart Schippel verdeutlichte noch einmal, dass nur die
kontinuierliche Herangehensweise ökologisch und ökonomisch sinnvoll
ist. Dies setzt auch voraus, die Baumfällarbeiten wieder in der kalten
Jahreszeit durchzuführen.
FOTO: Minister Birthler überreicht den Fördermittelbescheid an
Peter Arnold(FFW Klein-Gaglow), in der Mitte Landtagsabgeordneter
Werner-Siegwart Schippe
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Freitag, 30. Juli 2004 |
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Europa geht Jeden an!
- Infostand in Lübbenau/Spreewald –
-Abgeordnete Glante und Schippel im Gespräch bei der Entwicklungsgesellschaft Burg/Spreewald-
Spreewald: Die Europäische Union ist so bedeutend wie nie zuvor.
Mehr als 70 % der Entscheidungen werden bereits auf der europäischen
Ebene getroffen! Dies unterstreicht auch für unsere nationalen Gesetze
die Bedeutung des Europa-Parlaments. Ein Verständnis der europäischen
Strukturen ist mittlerweile unverzichtbar, denn in irgendeiner Form
geht Europa Jeden an.
Am Mittwoch, dem 02. Juni 2004, besteht von 09.30 bis ca.12.00 Uhr
vor dem Lübbenauer Kaufland die Möglichkeit, sich am Europa-Infostand
über die verschiedensten Bereiche zu informieren. Der
SPD-Europaabgeordnete Norbert Glante steht bis 10.30 Uhr direkt als
Gesprächspartner zur Verfügung und wird Fragen zur EU beantworten.
Anschließend wird auf Einladung des Landtagsabgeordneten
Werner-Siegwart Schippel (SPD) ein Gespräch mit Norbert Glante bei der
Entwicklungsgesellschaft (EWG) Burg stattfinden. Für dieses Gespräch
haben sich neben Gerhard Schippan, Geschäftsführer der EWG, auch Peter
Stephan, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Spreewald e.V., und
Dieter Irlbacher, Geschäftsführer des Spreewaldvereins e.V.,
angekündigt.
Das Gespräch bietet die Gelegenheit, die Fördermöglichkeiten und
die zukünftige Entwicklung des Spreewalds und des Tourismus zu
diskutieren. Hauptsächliches Thema soll die neue ILE-Richtlinie zur
integrierten ländlichen Entwicklung und deren Umsetzung im Land
Brandenburg sein.
Landtagsabgeordneter Schippel dazu: „Durch die verschiedenen
Interessenvertreter können bei diesem Treffen Erfahrungen und Meinungen
ausgetauscht werden. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, können wir
die Entwicklung des Spreewalds auch weiterhin positiv beeinflussen.“
In der 22. Kalenderwoche kommen die Mittel für Wachenumbau
Baldiger Beginn des Umbaus der Polizeiwache Calau
Lübbenau/Spreewald: „Die Freigabe der Mittel für den Umbau der
Calauer Polizeiwache erfolgt lt. Aussage des Finanzministeriums in der
22. Kalenderwoche.“, teilt der SPD-Landtagsabgeordnete Werner-Siegwart
Schippel mit. Der Abgeordnete nahm ein Gespräch mit
Schutzbereichsleiter Piesker während der Übergabe der Polizeiboote am
vergangenen Montag zum Anlass, um aufkommende Zweifel zum Umbau im
Ministerium zu hinterfragen.
Die letzte Runde zum Umbau hatte es zwischen Finanz- und
Innenministerium im April gegeben. Das war noch einmal notwendig, um
sich auf konzeptionelle Änderungen im Zusammenhang mit der
Senftenberger Wache bzw. der Autobahnwache Berstetal abzustimmen.
„Die zeitgleiche Anfrage im Finanzministerium durch die
Lokalredaktion der LR unterstützte mein Anliegen, die Freigabe der
Mittel zu beschleunigen. Die Wache der Wasserschutzpolizei mit den
neuen Booten und mehr Kriminalisten in Lübbenau, die Autobahnwache am
Rasthof Berstetal, mit einem Teil in Calau und die Sanierung der
dortigen Polizeiwache sind ein gut geschnürtes Paket von mehr
Sicherheit für unsere Region.“, ist sich der Innenpolitiker Schippel
sicher.
Schreckenszenario“ hoffentlich immer nur als Übungsfall!
Am
19. Juni 2004 wurde auf einem der zahlreichen Spreewaldarme ein Unfall
nachgestellt: auf einen mit Touristen besetzten Kahn stürzte ein
tonnenschwerer Baum. Rettungskräfte des Bereiches Lübbenau/Spreewald
kamen zum Einsatz und sollten anhand dieser Übung für den Ernstfall
gerüstet werden. Als Ehrenfeuerwehrmann und Mitglied des zuständigen
Landtagsausschusses nahm auch Werner-Siegwart Schippel an dieser Übung
„aus der Ferne“ von einem Kahn aus als Beobachter teil (Foto:
2.v.links).
Werner-Siegwart Schippel bei Beginn der Übung: „Die Gefahr eines
solchen Baumsturzes ist allgegenwärtig. Die Bäume werden morsch, ob
durch Alter oder Pilzerkrankungen, und sind somit einsturzgefährdet. Im
Jahr 2003 kam es im Zusammenhang mit umstürzenden Bäumen zu 6 Unfällen
beim Befahren der Gewässer.“
Um dieser Gefahr zu begegnen werden bei den halbjährlich
durchgeführten Baumschauen ca. 20.000 Bäume begutachtet, die sich im
Bereich der befahrbaren Gewässer befinden. Dabei wird insbesondere auf
deren Standfestigkeit geachtet, um Unfälle beim Befahren dieser
Gewässer zu vermeiden.
Für dieses Jahr stellte sich jedoch ein Problem dar, wie
Werner-Siegwart Schippel erklärte: „Der diesjährige Beginn der
Arbeiten, speziell an den Gewässern Erster Ordnung, für die das Land
zuständig ist, konnte Anfang des Jahres nicht erfolgen, weil die
finanziellen Mittel aufgrund der Haushaltssperre fehlten.“
Die zweifellos günstigste Zeit zur Durchführung dieser Maßnahme
sind die Wintermonate, in denen man mit geringerem technischen Aufwand
diese Maßnahmen durchführen kann und in der die touristische Saison
noch nicht begonnen hat.
Die Begründung der Haushaltssperre konnte allerdings für dieses
Jahr nicht akzeptiert werden, da die Gefahr bestand, dass bei
Nichterfolgen der Maßnahmen die betroffenen Gewässer Erster Ordnung
gesperrt werden müssten. Werner-Siegwart Schippel wandte sich mit
mehreren Anfragen an das zuständige Umweltministerium mit der Bitte,
die notwendigen Mittel umgehend bereitzustellen. Die Darlegung der
Wichtigkeit dieser Maßnahme war erfolgreich: für das Jahr 2004 wurden
die Mittel für die notwendigen Maßnahmen noch rechtzeitig freigegeben.
Erschwerend kommt jedoch trotzdem noch hinzu, dass die
Antragsbescheidungen zur Fällung der Bäume in den betroffenen
Landkreisen mit einer uneinheitlichen Verfahrensweise ablaufen. So
benötigte der Landkreis Oberspreewald-Lausitz 2 Monate, während der
Landkreis Spree-Neiße nur 14 Tage den Antrag bearbeitete.
„Der Landrat von OSL wurde von mir gebeten, zu prüfen, inwieweit
die unteren Naturschutzbehörden der Landkreise ein effektiveres
Verfahren anwenden oder ein Verwaltungsabkommen abschließen könnten,“
sagte W.-S.Schippel abschließend, „zudem erfordert es die Lage, dass
die Mittel für die Baumfällungen unabhängig von der Haushaltslage
bereitgestellt werden. Im August wird der Umweltminister vor Ort im
Spreewald sein und sich ein Bild von der Notwendigkeit solcher
Maßnahmen auch in den kommenden Jahren machen.“
Knapp 200 Meter Ragower Radweg noch offen
Werner-Siegwart Schippel lädt am kommenden Dienstag zum Vor-Ort-Gespräch ein
Lübbenau: Am 30. Juni erfolgte in Krimnitz die Übergabe des über 3
km langen Radweges entlang der L49 (ehemals 115). Dem Engagement
vieler, insbesondere dem des Ortsbürgermeisters Siegmar Feldheim, ist
es zu verdanken dass der jetzige Stand erreicht wurde. Nicht umsonst
wurde ihm von den Krimnitzern das goldene Fahrrad überreicht. Foto:
v.l.n.r.: S. Feldheim, H. Wenzel, W.-S. Schippel, Herr Herrn
Immer noch nicht realisiert sind knapp 200 m innerhalb der Ortslage
Ragow. SPD-Landtagsabgeordneter Werner-Siegwart Schippel, u. a. von
Bürgermeister Helmut Wenzel und Ortsbürgermeisterin Ingrid Kühnel auf
die Thematik angesprochen, hat sich deshalb noch einmal an Bauminister
Frank Szymanski (SPD) gewandt.
„Nachdem wir vor knapp einem Jahr bei der Radwegproblematik
erfolgreich die Vorplanung für einen weiteren Abschnitt des Radweges
von Eritex bis zur Höhe G.-Scholl-Straße in Richtung Lübbenau erreicht
haben, hoffen wir auch hier wieder auf die Unterstützung durch Minister
Szymanski.“, äußert sich Werner-Siegwart Schippel. Die Stadt Lübbenau
und das Brandenburgische Straßenbauamt Cottbus sind derzeit im Gespräch
betreffs einer Realisierung im Laufe der kommenden Jahre.
Gleichzeitig hat Werner-Siegwart Schippel am kommenden Dienstag,
dem 13. Juli 04, zu einem Vor-Ort-Gespräch nach Ragow eingeladen. Neben
der Ortsbürgermeisterin Frau Kühnel haben Vertreter vom
Brandenburgischen Straßenbauamt, vom Landkreis und auch Bürgermeister
Wenzel zugesagt.
„Unabhängig von der gesetzlichen Zuständigkeit sollten alle ein
Interesse haben, dieses letzte Stück Fahrradweg im Ragower Bereich zu
realisieren. Stadt und BSBA um einen vernünftigen Abschluss auch im
Sinne der Sicherheit der Bürger zu erreichen. Der Landkreis um so eine
Lücke zu dem touristischen Radwegenetz zu schließen. Nachdem es mir
gelungen ist, dass sich 3 Ministerien unter Federführung von Minister
Szymanski zur Verlagerung des Gurkenradweges auf dem Spreedamm
verständigt haben, sollte hier eine gemeinsame Anstrengung auf
kommunaler Ebene und BSBA ebenfalls möglich sein. Jeder würde es für
einen Schildbürgerstreich halten, sollten wir in Ragow keine
innerörtliche Anbindung realisieren.“, äußert Werner-Siegwart Schippel.
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Sonntag, 30. Mai 2004 |
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Brand- und Katastrophenschutzgesetz
SPD-Innenexperte fordert Nachbesserung beim Brand- und Katastrophenschutz
Schippel sieht dringenden Änderungsbedarf am Gesetzentwurf
Vor der Anhörung zum Brand- und Katastrophenschutzgesetz im
Innenausschuss des Brandenburgischen Landtages am Donnerstag, dem 18.
März 2004, erklärte der innenpolitische Sprecher der
SPD-Landtagsfraktion, Werner-Siegwart Schippel, in Potsdam:
„Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass das lange angekündigte
Gesetz doch noch vor der Sommerpause verabschiedet werden kann. Bei
einigen Regelungen sind jedoch die Hinweise, die seitens der Feuerwehr
im Verfahren gegeben wurden, offenbar nicht berücksichtigt worden. Dies
ist umso unverständlicher, als es hier um Regelungen geht, die den
Schutz der Menschen in Brandenburg betreffen. Vor dem Hintergrund der
abnehmenden Bevölkerungszahlen im äußeren Entwicklungsraum wird die
notwendige Sicherstellung des Brandschutzes zu einer großen
Herausforderung werden.“
Völlig inakzeptabel sei es daher, so Schippel, dass für Gemeinden,
Ämter, kreisfreie Städte und Landkreise lediglich die Möglichkeit
vorgesehen sei, Alarm- und Einsatzpläne aufzustellen und die
Brandschutzerziehung zu fördern. Hier werde die Sicherheit der
Brandenburgerinnen und Brandenburger dem Zufall überlassen.
Auch nach der Neuregelung müsse das Land den Landesfeuerwehrverband
anhören, wenn es das Feuerwehrwesen betreffende Regelungen erlasse. Für
amtsfreien Gemeinden, Ämter und Landkreise solle diese Pflicht hingegen
nicht mehr gelten: „Warum hier auf den Sachverstand der Kameradinnen
und Kameraden verzichtet werden soll, ist vollkommen unverständlich. In
der Vergangenheit hat sich die Zusammenarbeit zwischen kommunaler Ebene
und Feuerwehr stets für beide Seiten positiv dargestellt.“
Gerade im Hinblick auf die Anfang März beschlossene Einführung des
Digitalfunks sei eine eindeutige Regelung zur Bildung von gemeinsamen
integrierten Leitstellen unverzichtbar. Hier gebe es bereits erste
positive Beispiele, etwa im Raum
Cottbus/Spree-Neiße/Oberspreewald-Lausitz. Die kostenintensive Technik
könne nicht für Leiststellen beschafft werden, die in ein oder zwei
Jahren aufgegeben werden. Auch müsse durch das Gesetz sichergestellt
werden, dass bei der Leitstellenzusammenlegung keine „weißen Flecken“
im Land übrig bleiben.
Ebenfalls vermisse er, so Schippel, eine Abstimmung des
Gesetzentwurfes mit Berlin: „Unabhängig von einer Fusion müssen die
beiden Landesgesetze zusammen passen. Sonst entsteht eine Situation, in
der ein Feuerwehrmitglied nach brandenburgischem Recht für seinen
Einsatz freizustellen ist, sein beruflicher Arbeitgeber sich hieran
aber nicht halten muss.“
Ausdrücklich begrüßte Schippel dagegen die Einführung einer
„Anti-Gaffer-Regelung“: „Damit wird einer langjährigen Forderung der
SPD-Fraktion und nicht zuletzt auch der Feuerwehrverbände Rechnung
getragen. Wer die Arbeiten der Feuerwehr aus purer Neugier behindert,
muss zukünftig mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen.“
Vorschlag des NABU Calau zur Pegelmessung erneut behandelt
-W.-S. Schippel wandte sich mit Anfrage an den Wirtschaftsminister-
Mit einer getrennten Pegelmessung sollten die Ursachen der
Grundwasserabsenkung im Naturschutzgebiet der Calauer Schweiz geklärt
werden. Der Vorschlag stammte vom NABU-Regionalverband Calau und wurde
seitens des Landesbergamtes abgelehnt. Den aus seiner Sicht
praktikablen Vorschlag griff der SPD-Landtagsabgeordnete
Werner-Siegwart Schippel mit einer Anfrage an Wirtschaftsminister
Ulrich Junghanns (CDU) nochmals auf. In der Antwort des Ministers wird
die Ablehnung einer getrennten Pegelmessung bekräftigt.
Junghanns erklärte, dass bereits die derzeitigen
Grundwassermessstellen sowohl im Abbaugebiet als auch im Schutzgebiet
und somit beiderseits der hydrogeologischen Barriere lägen.
Hinsichtlich einer weiteren Bohrung geht der Minister davon aus, dass
diese keine neuen entscheidungsrelevanten Erkenntnisse bringen würde.
„Der Kiesabbau in der Calauer Schweiz beschäftigt die Region schon
jahrelang. Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass der Vorschlag des
NABU aufgegriffen wird. Es hätte zu einer endgültigen Klärung der
Verhältnisse vor Ort beitragen können ,“ sagte Schippel abschließend.
Neubau der Cottbuser Schwimmhalle
„Die
Möglichkeiten des Schulschwimmens für Teile des Spree/Neiße-Kreises und
Cottbus und der Erhalt des Landesleistungsstützpunktes sind im
originären Landesinteresse. Eine mögliche Förderung des Landes für eine
neue Schwimmhalle in Cottbus muss an diesen Zweck gebunden sein“,
fordert der Südbrandenburger Landtagsabgeordnete Werner-Siegwart
Schippel.
Einem großen Sauna- oder Wellnessbereich müsse mit klaren Auflagen
in einem möglichen Förderbescheid zwingend eine Absage erteilt werden,
erklärte Schippel weiter. Das habe auch für den Fall zu gelten, dass
ein privater Investor diese Bereiche an eine sportbetonte Halle
andocken wollte. Solche Synergieeffekte, die es zugegebenermaßen geben
könne, lägen nicht im Interesse der Gesamtregion. Mit der Therme in
Burg und dem Spaßbad in Lübbenau, die beide Bestandteil der
Bäderplanung waren bzw. sind, sei die Region für den Kur / Wellness-
bzw. den Spaßbereich bestens ausgestattet. Da beide mit staatlichen
Mitteln gefördert werden, dürfe es weder eine weitere direkte noch
indirekte Förderung für diese Bereiche in Südbrandenburg geben.
Schippel ergänzte, dass die Forderung der Cottbuser SPD, vor allem
die regionalen Auswirkungen zu beachten und sich auf eine sportbetonte
Halle zu konzentrieren, von ihrer Verantwortung über Stadtgrenzen
hinaus zeuge.
„Cottbus braucht als unser Oberzentrum in der Lausitz die
Unterstützung und Solidarität aller Südbrandenburger Abgeordneten in
Potsdam. Im Gegenzug müssen die Cottbuser aber auch die berechtigten
Interessen der Region in ihre Überlegungen zum Charakter einer neuen
Schwimmhalle einbeziehen“, fordert der aus dem Vetschauer Ortsteil
Suschow stammende Landtagsabgeordnete Schippel die Stadtverordneten von
Cottbus auf.
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Dienstag, 30. März 2004 |
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Kein sofortiger Handlungsbedarf an Calauer Kreuzung
Gut ausgebaute Kreuzungen bedeuten nicht weniger Unfälle
Mit diesen Worten fasste der SPD-Landtags-abgeordnete
Werner-Siegwart Schippel das Ergebnis der Verkehrsunfallkommission
zusammen. Demnach stellt die Reptener Kreuzung (B 115/L525) trotz
modernem Ausbaus einen Unfallschwerpunkt dar. Die Calauer Kreuzung (B
115/Calauer Straße) ist entgegen der gängigen Auffassung kein
Unfallschwerpunkt und wird auf absehbare Zeit nicht umgebaut.
In einem Gespräch mit dem Brandenburgischen Verkehrsministers Frank
Szymanski hatte Schippel die Unfälle an der Reptener und Calauer
Kreuzung angesprochen. Aus einem Schreiben des Ministers in Anlehnung
an dieses Gespräch gehen die Ergebnisse der Unfalluntersuchung hervor.
An der Reptener Kreuzung ist eine zusätzliche
Geschwindigkeits-begrenzung aus Richtung Repten vorgesehen. Der
Minister stellte heraus, dass es sich an der Calauer Kreuzung in der
Regel um Auffahrunfälle handele. Höhere Priorität genießen andere
Unfallhäufungsstellen mit Personenschäden.
„Die Untersuchung zeigt, dass der bauliche Zustand einer Kreuzung
nicht maßgeblich die Unfallhäufigkeit beeinflusst. Es muss ebenso an
die Verkehrsteilnehmer appelliert werden, deren Fehlverhalten auch zu
den Unfällen beiträgt. Den baulichen Umständen muss durch angemessenes
Fahrverhalten Rechnung getragen werden,“ sagte Schippel abschließend.
Gurkenradweg noch attraktiver!
Gurkenradweg verbindet den Spreewald
von Lübben über Lübbenau und Burg bis Cottbus
Der Notwendigkeit der Verbindung des Gurkenradweges auf dem
Spreedamm, zwischen Lübbenau und Lübbe/Steinkirchen, und damit die
Erhöhung dessen Attraktivität wurde bereits auf der Spreewaldkonferenz
gefordert und während Gesprächen mit Bauminister Frank Szymanski
präzisiert.
Werner-Siegwart Schippel (SPD) hatte als Landtagsabgeordneter
Minister Frank Szymanski gebeten, dazu eine gemeinsame Initiative der
drei beteiligten Ministerien anzuregen. Offene Ohren fand er für diese
Maßnahme auch beim „Nachbarn“, Landrat Martin Wille, im Landkreis
Dahme-Spreewald. Schippel und Dezernent Loge aus LDS stimmten daraufhin
das weitere Vorgehen gemeinsam ab.
Diese Gemeinsamkeit hat in Potsdam zum Erfolg geführt. In einem
Brief teilt Wirtschaftsminister Junghanns mit, dass die unter
Federführung des Ministeriums für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr
gebildete Arbeitsgruppe „Radverkehr“ das Vorhaben positiv bewertet hat.
Demnach ist eine Förderung aus dem Förderprogramm „Ländliche
Entwicklung“ seitens des Umweltministeriums möglich und grundsätzlich
befürwortet worden. Über die genauen Fördermodalitäten wird Landrat
Wille in den nächsten Tagen informiert.
„Mit der Verlegung der Streckenführung des landesweit bekannten
„Gurkenradweges“ auf dem Spreedamm, wird dieser von Lübben über
Lübbenau, Burg und Cottbus führende Radweg noch attraktiver. Die zur
Sanierung der jetzigen Strecke anstehenden Kosten werden noch
effektiver im Sinne einer besseren touristischen Nutzung eingesetzt.“,
fasst Werner-Siegwart Schippel das Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen
aus der Region zusammen.
Interview zur Innenpolitik
Als Alwin Ziel
Innenminister war, galten die Brandenburger Kommunen deutschlandweit
als gesund. Die Brandenburgischen Kommunen waren nahezu am geringsten
aller Bundesländer verschuldet. Nunmehr ist die Lage der kommunalen
Haushalte prekär. Wo liegen die Ursachen?
Die Ursache für die desolate Lage der kommunalen Haushalte liegt an
den immer wieder aufgeschobenen notwendigen Veränderungen in
Deutschland. Neudeutsch auch Reformen genannt.
Zwar hätte ich mir bereits in der ersten Legislaturperiode ab 1998
von der rot-grünen Bundesregierung Veränderungen gewünscht, doch die
Einberufung der Finanzkommission Anfang 2002 hat nach 20 Jahren
Stillstand überhaupt erst für Bewegung bei der Kommunalfinanzierung
gesorgt. So lagen zumindest nach 3 ½ Jahren erste Ergebnisse vor. Unser
CDU-Innenminister hat für ein Finanzausgleichsgesetz auf Landesebene 4
½ Jahre gebraucht, ohne einen Vermittlungsausschuss befürchten zu
müssen.
Wie sind die Auswirkungen der Gemeindefinanzreform auf Bundesebene für die Brandenburgischen Kommunen einzuschätzen?
Das Ergebnis beim Bund kann man nicht als Durchbruch bei der
Gemeindefinanzreform bezeichnen. Eine durchgreifende Reform der
Gewerbesteuer mit einer deutlichen Verbreiterung der
Bemessungsgrundlage ist von der CDU / CSU – Mehrheit im Bundesrat
blockiert worden. Die CDU hat sich gegen die eigenen Kommunalpolitiker
gestellt, die sich im Deutschen Städte- und Gemeindebund für eine
durchgreifende Reform der Gewerbesteuer ausgesprochen hatten. Die
Mehreinnahmen von 2,5 Milliarden Euro, ansteigend auf 3 Milliarden im
Jahr 2005, entsprechen nicht den Forderungen der Kommunen. Es ist aber
angesichts des Vermittlungsverfahrens ein vertretbarer Kompromiss.
Derzeit befindet sich das Finanzausgleichsgesetz in der
parlamentarischen Diskussion. Wenn die Situation der Kommunen so prekär
ist – warum wird erst jetzt der Schritt zu diesem wichtigen Gesetz
unternommen?
Eines muss man vorweg stellen: ein FAG kann nicht mehr Geld
zaubern. Den Finanzbeziehungen zwischen Land und Kommunen wird damit
dauerhaft Geltung verliehen. Ein kommunales FAG trägt zur
Stabilisierung der Kommunalhaushalte bei und schafft mehr Transparenz
und Planungssicherheit.
Innenminister Schönbohm hat die fortdauernde Verschiebung des
Gesetzes mit der Gemeindegebietsreform und den bis 2004 ausstehenden
Ergebnissen beim Bund begründet. Wer den jetzigen Entwurf liest, kann
jedoch kaum detaillierte Auswirkungen dessen erkennen.
Die Diskussionen um das FAG sind fast täglich in der Presse zu
finden. Die häufig widersprüchlichen Aussagen sorgen für Unsicherheit
vor Ort, also in den Kommunen. Welche Hintergründe führten zu diesen
Diskrepanzen?
Auf Druck der SPD-Fraktion wurde ein erster FAG-Entwurf im Februar
2004 vorgelegt und noch dreimal überarbeitet, ehe er kabinettsreif war.
Bewusst zu diesem Zeitpunkt lancierte Meldungen in der Öffentlichkeit
von 325 Mio. Euro mehr für die Kommunen konnte der Innenminister nicht
untersetzen. Kein Paragraph im ersten Entwurf des FAG´s wurde einem
herausragenden Problem des Brandenburger Finanzausgleichs gerecht: die
sehr unterschiedliche Entwicklung des berlinnahen und des berlinfernen
Raumes. Alles, was jetzt dazu im Gesetz steht, wie z.B. die Erhöhung
des Ausgleichfonds, der Soziallastenansatz auf Kreisebene, die
Beibehaltung der Rolle der regionalen Entwicklungszentren, konnte die
SPD-Fraktion durchsetzen.
Dieses FAG wird also der unterschiedlichen Entwicklung im Lande
annähernd Rechnung tragen. Die schwierige Haushaltslage der Kommunen
wird sich nicht grundsätzlich verbessern. Die nunmehr öffentlich
verkündeten 250 Mio. Euro mehr für die Kommunen entsprechen wiederum
nicht der ganzen Wahrheit. Von diesen 250 Mio. hätten den Kommunen
ohnehin durch Verrechnungen mit dem Steuerverbund 120 Mio. Euro
zugestanden. Bis zum Jahr 2007, wo die
Sonderbedarfsbundesergänzungszuweisungen des Bundes gesenkt werden,
bringt der jetzige FAG-Entwurf also unter dem Strich ca. 100 Mio. Euro
mehr für die Kommunen. Das weiß auch Herr Schönbohm. Übrigens, ein
Kommunalminister, der angedroht hat, das Land Brandenburg umzugraben
oder umzupflügen, sollte dazu keinen Spargelpflug benutzen. Damit
pflügt man im Frühjahr - also vor den Wahlen - die Dämme hoch, die im
Herbst - also nach den Wahlen - wieder eingeebnet werden.
Das Thema „Innere Sicherheit“ ist ein weiterer Schwerpunkt der
Innenpolitik. Die Strukturreform der Polizei setzte wichtige Akzente.
Wie ist diese Reform aus heutiger Sicht zu bewerten?
Bereits vor der letzten Landtagswahl hatte der damalige
Innenminister Alwin Ziel die Gewerkschaften der Polizei über den
notwendigen Personalabbau informiert. Zu diesem Zeitpunkt wurde die
Notwendigkeit dieser Maßnahmen von der CDU vehement bestritten.
Mit Eintritt in die Regierungsverantwortung konnte sich nunmehr
auch Herr Schönbohm als Innenminister dieser Notwendigkeit nicht mehr
verschließen. Gemeinsam und gegen den erbitterten Widerstand der
Gewerkschaften machte sich die Koalition an die Umsetzung einer
Strukturreform bei der Polizei. Wenn auch in Einzelfragen durchaus
strittig, wie z.B. bei der Anzahl der Polizeipräsidien, setzte der
Innenminister mit unserer Unterstützung die Polizeireform in die Praxis
um.
Ein Evaluierungsbericht wird Aufschluss über die Bewertung des
Gesamtergebnisses der Polizeireform geben. Während beispielsweise bei
der Videokameraüberwachung anfangs unaufgefordert euphorische Berichte
aus dem Innenministerium veröffentlicht wurden, wird seit einiger Zeit
lakonisch auf das Jahr 2005 verwiesen. Das ist der Zeitpunkt, für den
wir das automatische Auslaufen dieser kostenträchtigen Maßnahmen
festgelegt haben, wenn sich nicht adäquate Erfolge einstellen sollten.
Dann wird sich auch herausstellen, inwieweit sich Aufwand und Nutzen
ausgleichen.
Derzeit ist erneut eine Novellierung des Brandenburgischen
Polizeigesetzes vorgesehen. Was wird mit den geplanten
Gesetzesänderungen bezweckt?
Jetzt hat die CDU mit viel Verspätung die Notwendigkeit erkannt,
die Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes des Bundes auch auf Landesebene
für unsere Beamten rechtssicher zu gestalten. In diesem Punkt findet
der endlich vorliegende Gesetzentwurf, trotz mancher richterlicher
Bedenken, unsere Zustimmung. Schade, dass dieser wichtige und richtige
Ansatz an die Anschaffung von Videokameras und Distanz- Elektro- Impuls
-Waffen gekoppelt wird.
Wir denken, das Geld sollte man lieber in Winterreifen von
Polizeiwagen oder in die Sanierung von Polizeiwachen investieren. Und
warum sollte nicht eine bereits mit diesen Distanz-Waffen ausgerüstete
Spezialeinheit aus Berlin in Brandenburg zum Einsatz kommen? Müssen wir
- muss der Steuerzahler - tatsächlich alles doppelt bezahlen, obwohl
Berlin und Potsdam eine Stadtgrenze haben und Berlin in der Mitte von
Brandenburg liegt?
Du hast eben indirekt die schwierige finanzielle Situation des
Landes angesprochen. Ist es in diesem Zusammenhang sinnvoll, im Rahmen
des Polizeigesetzes neue Forderungen aufzumachen, die mit Mehrausgaben
verbunden sind?
Im ersten Moment lässt eine Bewertung der vorgesehenen
Neuregelungen des Polizeigesetzes den Schluss zu, dass diese in
Anbetracht der Haushaltssituation widersprüchlich sind. Die
Schlussfolgerung ist verständlich, denn wenn etwas gesetzlich geregelt
wird – wie in diesem Fall die Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen -
dann müsste es auch in der Praxis umgesetzt werden. Wir haben den
Innenminister darauf hingewiesen, dass dieser falsche Eindruck entsteht
und öffentlich dargestellt werden sollte, dass die Neuanschaffungen
Zukunftsmusik sind und es momentan keine realistische Grundlage für
eine flächendeckende Umsetzung gibt. Mit den Neuregelungen im
Polizeigesetz sollen zunächst einmal die rechtlichen Grundlagen und
somit die generelle Möglichkeit der Einführung solcher Mittel
geschaffen werden.
Nun zählt zur „Inneren Sicherheit“ nicht nur die Polizei, sondern
dazu gehören auch der Brand- und Katastrophenschutz und die
Ordnungsbehörden. Gesetzliche Neuregelung sind hier ebenso vorgesehen.
Wo liegen derzeit die Schwerpunkte bei den Beratungen?
Auch bei der Novellierung des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes
hat es seitens der SPD-Fraktion Änderungsanträge gegeben. In den
Beratungen mit Verantwortlichen vom Brand- und Katastrophenschutz hat
sich herausgestellt, dass das Innenministerium wichtige Belange der
Feuerwehren nicht berücksichtigt hat. Dazu zählen vor allem die
Paragraphen 3, 4 und 31, die die Mitspracherechte der Feuerwehren
regeln. Hier gibt es noch Klärungsbedarf.
Bei der Änderung des Ordnungsbehördengesetzes nimmt die
Hundehalterverordnung eine bedeutende Rolle ein. Für eine solche
Verordnung sollen die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden, wie
sie auch das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 16. März
2004 fordert. Das Urteil hat unsere Auffassung bestätigt, dass die
Sicherheitsinteressen der Menschen und nicht das Einzelinteresse von
Hundehaltern Priorität genießen.
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Aus dem Wahlkreis
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Montag, 1. März 2004 |
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Die Gesundheitsreform – immer noch Fragen?!
- Minister Baaske am Freitag in Vetschau zur Gesprächsrunde -
Vetschau/Spreewald: Der Brandenburgische Minister für Arbeit,
Soziales, Gesundheit und Frauen, Günter Baaske, besucht am Freitag, dem
27.02.2004, den Landkreis Oberspreewald-Lausitz.
Zum Abschluss des Tages hat SPD-Landtagsabgeordneter
Werner-Siegwart Schippel den Minister zu einer Gesprächsrunde nach
Vetschau eingeladen. Thema ist die Gesundheitsreform, von der ja mehr
oder weniger jeder betroffen ist.
Fragen stehen immer noch im Raum, z.B. :
· wer ist chronisch krank,
· wann übernimmt die Krankenkasse Fahrtkosten zur ambulanten Behandlung
· wie errechnet man seine persönliche Zuzahlungsgrenze für Medikamente und medizinische Behandlungen,
· welche Freibeträge kann man geltend machen,
· wann und wo kann man den Antrag auf Befreiung stellen, und kann
eine Überforderung in den ersten Monaten des Jahres verhindert werden,
· werden die Krankenkassen ihre Beitragssätze senken?
„Wir haben in Deutschland ein leistungsfähiges Gesundheitssystem.
Jeder, der krank ist, bekommt die medizinische Versorgung, die er
braucht. Damit dies auch so bleibt, sind aber Veränderungen im System
notwendig. Reden wir über Auswirkungen der Gesundheitsreform und
Änderungen, die nach einem längeren Betrachtungszeitraum möglich oder
nötig sind. Wir alle sind gefordert, diesen Reformprozess konstruktiv
zu begleiten und brauchen eine Zukunftsgerichtete Diskussion.“, sagt
Schippel in Vorausschau auf diese Veranstaltung.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu dieser
Gesprächsrunde am Freitag Abend, ab 18.30 Uhr in den Versammlungsraum
der Freiwilligen Feuerwehr Vetschau e.V. (Heinrich-Heine-Str. 36a)
eingeladen.
Schirmherrschaft Projekt LÜBBENAUBRÜCKE
- Minister Szymanski übernimmt gern Nachfolge –
Lübbenau/Spreewald spielt im Leben eines Brandenburgischen
Bauministers keine unbedeutende Rolle. Das hat sich auch der
SPD-Landtagsabgeordnete Werner-Siegwart Schippel gedacht. Nachdem
Hartmut Meyer zu seinem 60sten Geburtstag als Bauminister zurücktrat,
stand die Frage nach dem neuen Bauminister als Schirmherr für das
Projekt LÜBBENAUBRÜCKE im Raum.
Die guten Erfahrungen mit Bauminister Meyer als Schirmherr, welche
zweifellos auch nur durch die gute Zusammenarbeit der Akteure vor Ort
innerhalb der LÜBBENAUBRÜCKE möglich war, sind beispielhaft.
Der enge Kontakt, der sich aus der Schirmherrschaft zum Minister
ergab, war z.B. auch im Finanzausschuss des Landtages von Nutzen.
Damals ging es beim Haushalt 2004 um Kürzungen bei der
Städtebauförderung. Ausgerüstet mit Erkenntnissen aus Gesprächen mit
dem damaligen Minister und mit den hiesigen Wohnungsbaugesellschaften,
u. a. auch aus Calau, zeigte Werner-Siegwart Schippel am Beispiel der
Lübbenauer WIS mögliche Konsequenzen einer Kürzung bei der
Städtebauförderung auf. Die sich ergänzenden Argumentationen führten
dazu, dass die Kürzungen nicht in dem vorgesehenen Umfang erfolgten.
Der Bitte von Werner-Siegwart Schippel folgend, will auch der neue
Minister für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr Frank Szymanski, gern
die Schirmherrschaft für das Projekt übernehmen. „Die quasi Fortsetzung
der Schirmherrschaft durch den Brandenburger Bauminister werte ich auch
als Anerkennung der bisherigen Leistungen der LÜBBENAUBRÜCKE und als
gute Grundlage für die weitere Arbeit.“, äußerte Werner-Siegwart
Schippel.
Spreewaldkonferenz in Folge
Lübbenau/Spreewald:
Ob durch Bürgermeister, IHK oder Lausitzer Rundschau, in den letzten
Tagen wurde mehrfach die Fortsetzung der Regionalkonferenz „Spreewald“
angesprochen. Das Echo freut den Initiator, den
SPD-Landtagsabgeordneten Werner-Siegwart Schippel. Die drei bisherigen
Konferenzen haben überregional, über Kreis- und Parteigrenzen hinweg,
lokal wichtige Themen in der Sache bearbeitet. Die Planung sieht,
entsprechend des bisherigen Rhythmus, die nächste Spreewaldkonferenz im
November/Dezember 2004 vor.
Werner-Siegwart Schippel: „Eine Spreewaldkonferenz im gewohnten
Rahmen sehe ich im 1. Halbjahr nicht als günstig an, da in Kürze der
Bewilligungsbescheid zum Gewässerrandstreifenprojekt (GRP) erwartet
wird. Der Spreewaldkonferenz ist dabei anzurechnen, dass viele
Interessen der Spreewälder berücksichtigt wurden. Aufgabe wird jetzt
sein, den Bewilligungsbescheid darauf zu prüfen - nach der Lebensregel,
Vertrauen ist gut, Kontrolle ...., - dass diese im Antrag fixierten
Interessen im Bewilligungsbescheid eingeflossen sind. Weiterhin ist
wichtig, dass die ersten Projekte in der Umsetzung des GRP eine Art
Modellcharakter für die weiteren Projekte haben. Die Interessen der
Spreewälder müssen von Anfang an im Gesamtvorhaben GRP berücksichtigt
werden.“
Zu diesem Zweck gab es am vergangenen Mittwoch (21. Januar 04) ein
Gespräch zwischen Werner-Siegwart Schippel und Landrat Martin Wille,
dem Vorsitzenden des GRP. Schippel dazu: „Erste Erfahrungen aus der
Umsetzung des GRP könnten ein Thema zur Spreewaldkonferenz zum Ende des
Jahres sein. Der Abarbeitung der auf der Konferenz angesprochenen
Themen gilt selbstverständlich meine Aufmerksamkeit, denn Signale aus
der Region aufzunehmen und daraus resultierende Aufgaben gemeinsam zu
bewältigen charakterisieren die Spreewaldkonferenz.“
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