Im Zusammenhang mit dem beruflichen Rehabilitierungsgesetz
werden Antragsteller durch eine jährliche Antragstellung jedes Mal aufs Neue an
das erlittene Unrecht erinnert. Dabei geht es bei den infrage kommenden
Personen oftmals um Rentner, deren Lebensumstände kaum sporadischen
Veränderungen unterliegen. Ich frage die Landesregierung:
Günter Baaske, Minister für Arbeit, Soziales,
Frauen und Familie (SPD), legte kürzlich einen Zwischenstopp in Lübbenau ein. Der
Arbeitsminister, dessen Arbeitsbereich man nicht gleich mit dem Spreewald
verbindet, nutzte seinen Kurzbesuch im Spreewald zu Nachfragen über
Untersuchungsintervalle für Kahnfährleuten.
Spreewald: Im
vergangenen Jahr batdie
Kahnfährgenossenschaft Lübbenau und Umgebung e.V., in Person von Steffen
Franke, Landtagsabgeordneten Werner-Siegwart Schippel (SPD) darum, die im
gesamten Spreewald gesammelten Unterschriftenlisten an den Ministerpräsidenten
Matthias Platzeck zu übergeben. Dabei ging es um die aus ihrer Sicht
überproportional hoch angesetzten gesundheitlichen Eignungsnachweise für
Kahnfährleute.